Für persönliche Fragen und seelsorgerische Anliegen können Sie sich direkt an Pfarrer Ignacy Bokwa wenden.
Der Seelsorgeverband Himmelried-Meltingen-Oberkirch vereint drei eigenständige Kirchgemeinden mit jahrhundertealter Geschichte. Jede Kirche trägt ihren eigenen Charakter, ihren eigenen Patron und ihre eigene Tradition — verbunden durch den gemeinsamen Glauben.
Hl. Franz Xaver
3. Dezember
Winter 1807/08
1810
1513
Der Kirchenpatron von Himmelried ist der heilige Franz Xaver. Das Patrozinium wird am 3. Dezember gefeiert. Vor 1807 gehörten die Himmelrieder zur Pfarrei Oberkirch. Die Kirche wurde im Winter 1807/08 erbaut und im Jahr 1810 durch Bischof Franz Xaver von Neveu eingeweiht.
1967/68 wurde die Kirche umfassend renoviert. Zuvor besuchten die Menschen die Allerheiligen-Kapelle, die nach dem Neubau der Kirche als Schulraum genutzt wurde.
Ein besonders wertvolles Zeugnis der Kirchengeschichte ist der alte Taufstein aus dem Jahr 1513. In der Pfarrei wirkt eine engagierte Seelsorgegruppe, die sich um die Pflege der Kirche kümmert und verschiedene Anlässe begleitet — zum Beispiel die Roratemesse mit anschliessendem Frühstück, den Suppentag und die Besuche des heiligen Nikolaus.
Taufstein aus dem Jahr 1513
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Hl. Josef
19. März
1375
1519
15. Jahrhundert
Meltingen ist die zweite Kirch- und Pfarrgemeinde des Seelsorgeverbandes und besteht, ähnlich wie Himmelried, aus einer politischen Gemeinde. Kirchenpatron ist der heilige Josef. Das Patrozinium wird am 19. März gefeiert.
Die Pfarrei Meltingen wurde 1375 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Kirche wurde 1519 von Hans Imer von Gilgenberg gestiftet. Nach der Überlieferung blieb der Seidenschal seiner zweiten Ehefrau an einem Hagebuchenstrauch hängen. Hans Imer von Gilgenberg stiftete auch Fenster, die bis heute erhalten sind.
Das Kirchenschiff stammt aus dem Jahr 1730 und wurde 1903 erweitert. Die letzte Weihe fand 1968 mit Bischof Anton Hänggi statt. Ein besonderer Schatz der Kirche ist die hölzerne Marienstatue aus dem 14. Jahrhundert.
Seit dem 15. Jahrhundert ist die Pfarrkirche Meltingen als Wallfahrtskirche „Maria im Hag” bekannt. Auch wenn Meltingen zu den kleineren Wallfahrtsorten gehört, wird die Kirche regelmässig von Pilgergruppen aus nah und fern besucht. Die Wallfahrtskirche wurde renoviert und präsentiert sich in einem eindrucksvollen Zustand.
Der Kirchenchor begleitet im Verlauf des Jahres verschiedene Gottesdienste gesanglich und musikalisch.
Die hölzerne Marienstatue aus dem 14. Jahrhundert gehört zu den bedeutenden Ausstattungsstücken der Kirche. Die Wallfahrt prägt Meltingen seit Jahrhunderten.
Die Kirche der heiligen Urs und Viktor
Hl. Urs und Viktor
30. September
1375
seit 1868
2019
Die Kirch- und Pfarrgemeinde Oberkirch besteht aus den politischen Gemeinden Nunningen und Zullwil. Zu ihr gehören ausserdem die Diaspora-Katholiken aus Bretzwil BL.
Im Laufe der Geschichte waren verschiedene Heilige Kirchenpatrone von Oberkirch, darunter der heilige Josef, der heilige Wendelin und die heilige Anna. Bis 1868 waren es die heiligen Peter und Paul. Seither sind die heiligen Urs und Viktor die Kirchenpatrone. Das Patrozinium wird am 30. September gefeiert.
Oberkirch wurde 1375 in einer Urkunde als Filiale von Laufen erwähnt. Die erste Kirche soll aus Holz bestanden haben. Das Wappen von Hans Imer stammt aus dem Jahr 1516. 1668 wurde eine neue Kirche für die Dörfer Nunningen und Zullwil erbaut und eingeweiht. Die heutige Kirche besteht seit 1868.
1968 wurde sie umfassend renoviert und an die neue Liturgie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil angepasst. Die Wiedereinweihung fand am 6. Mai 1973 durch Bischof Anton Hänggi aus Nunningen statt. Im Jahr 2019 wurde der Innenraum erneut umgebaut.
In der Pfarrei Oberkirch singt der Kirchenchor, der für die musikalische Gestaltung wichtiger Gottesdienste sorgt. Zudem sind Jungwacht und Blauring, JuBla, in der Pfarrei aktiv.
Nunningen
Nunninger Berg
Roderis
Das Glockengeläut der Kirche Oberkirch können Sie im Archiv von SRF anhören.